Integration bedeutet für uns, dass jeder Mensch einen wertvollen Platz in der sozialen Gemeinschaft einnehmen darf. Jedem Einzelnen gebühren Respekt und Wertschätzung, ganz gleich welche Nationalität, welche Glaubensrichtung oder welche Beeinträchtigung dieser Mensch mitbringt.

Integration im Kindergarten ist darauf ausgerichtet, dass jedes Kind eine gute, individuelle Förderung bekommt, ohne aus seinem sozialen Umfeld ausgegrenzt zu werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Aufgabe ist es nun, eine Brücke zwischen den "Regelkindern" und den Kinder mit erhöhtem Förderbedarf zu erstellen/ gestalten, sodass keine Isolation stattfindet.

Die "Regelkinder" lernen Wertschätzung, sie lernen etwas Neues kennen und wie sie damit umgehen sollen/ können. Sie lernen neue Verhaltensweisen kennen, ihre Hilfsbereitschaft wird gestärkt und sie werden selbstständiger, wenn sie dem Kind mit erhöhtem Förderbedarf helfen.

Den Integrationskindern geben wir ein Umfeld in einer Gemeinschaft, in der sie nicht ausgegrenzt werden. Sie lernen einen geregelten Tagesablauf kennen und erhalten ein Gefühl der Normalität.

 

Rahmenbedingungen:

Eine Integrationsgruppe besteht aus 18 Kindern, davon im Höchstfall 4 Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf. Zwei Erzieherinnen und eine Heilerziehungspflegerin arbeiten in dieser Gruppe.

 

Zusammenarbeit:

Wir stehen in engem Austausch mit den Eltern, Logopäden, Ärtzen, Therapeuten oder Ämtern.