>>   Unser Leitbild     <<                                               

1. Unser christliches Menschenbild

 

Jeder Mensch ist von Gott gewollt.  Er ist einmalig und unverwechselbar in seinen Gaben, Fähigkeiten und Schwächen.

Menschen brauchen ein grundlegendes Vertrauen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zur Welt.

Das Staunen und das dankbare Annehmen all der Gegebenheiten, die uns das Leben ermöglichen unterstützen uns auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

In Verbindung mit dem eigenen Leben, mit Blick auf die Gemeinschaft und auf die Zukunft der Welt brauchen Menschen Hoffnung, zur Stärkung ihres Lebensmutes.

Gott ist die Quelle unseres Lebens.

Wir begegnen jedem Menschen mit Wertschätzung und Akzeptanz:

> es findet einmal jährlich eine inhaltliche Auseinandersetzung zum Thema Haltung mit dem päd. Team statt

>Begleitende Dokumentation findet  durch Portfolioarbeit statt

> Jedes Kind im Alter von einem Jahr  bis zur Einschulung, Eltern, Großeltern, sind bei uns willkommen

 

2. Der pastorale Auftrag unserer Kindertagesstätte

 

> Jeder Mensch, der unsere Einrichtung besucht, bekommt die Unterstützung, die er benötigt

.  Wir halten und vermitteln einen Kontakt zur ELF Beratungsstelle auf und zur Caritasberatungsstelle

. Wir erstellen einen Flyer, in dem alle Unterstützungs- und Begleitungsangebote innerhalb der Kommune mit Kontaktdaten benannt sind.

> Wir gestalten unsere Kindertagesstätte als Lern- und Erfahrungsort des Glaubens

. Wir leben das Kirchenjahr gemeinsam mit den Familien

.  Biblische Geschichten werden je nach Thema eingesetzt

 

3. Unser Bild vom Kind

 

Jedes Kind ist eine kompetente, einzigartige Persönlichkeit. Es ist neugierig und will sich und die Welt entdecken.

Durch verlässliche Beziehungen möchten wir den Kindern Sicherheit geben.

> Wir geben den Kinder Raum und Zeit sich eigenständig zu entwickeln.

. das Berliner Eingewöhnungsmodell wird in alle Gruppen eingeführt.  Für jedes Kind und seine Eltern ist eine Erzieherin als feste Bezugsperson zuständig. Einmal  monatlich findet mit den  Kindern, die zur Schule kommen, eine „ Kinderkonferenz“  statt.

. Der Weltkindertag soll zu einem Festtag werden

> Die konzeptionelle Arbeit orientiert sich an den elementaren Bedürfnissen und Lebenswelten der Kinder.

. Die Konzeption wird jährlich auf  Angemessenheit in Bezug auf die Bedürfnisse der Kinder überprüft

 

4.  Die Zusammenarbeit mit Müttern und Vätern:

 

> Zum Wohl der Kinder streben wir eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern an.

. Für den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung wird ein Eingewöhnungsmodell gelebt

. Es werden einmal jährliche Elterngespräche für jedes Kind angeboten

für die Eltern der Integrationskinder  alle 3 Monate

. während der Eingewöhnungszeit bieten wir den Eltern ein „ Elterncafe“ an.

> Wir fördern die Vernetzung der Eltern untereinander

. Wir bieten Elternabende an

> Eltern werden mit Ihrem Expertenwissen wahrgenommen:

. es gibt im Kindergartenjahr mindestens ein Projekt, in dem Eltern ihre Mitarbeit anbieten können

. 4x jährlich treffen sich die Elternvertreter

. Elternbedarfe einmal jährlich abfragen

 

5.  Unsere Mitarbeiter/innen

 

> Unsere Mitarbeiterinnen bringen ihre beruflichen und persönlichen Fähigkeiten in die Arbeit ein und werden darin kompetent unterstützt.

. Regelmäßige Fortbildungen, die individuell in einer Fortbildungsplanung festgehalten werden

. einmal jährliche Supervision

. einmal jährlich  finden  Mitarbeiterjahresgespräche statt

> Die Arbeitsatmosphäre im Team ist geprägt von Wertschätzung, Toleranz und gegenseitiger Akzeptanz:

. Es wird eine jährliche Zufriedenheitsabfrage im Team durchgeführt

. Die Gesprächsregeln sind durch Aushang bekannt und werden beachtet

 

6. Die Leitung unserer Kindertagesstätte

 

> Die Kindergartenleitung nimmt die Stärken und Schwächen der Mitarbeiterinnen wahr und kommuniziert diese in einer vertraulichen Atmosphäre

.  Die Leitung führt mit allen Mitarbeitern/ innen ein Mitarbeiterjahresgespräch

> Die Kindergartenleitung hat eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern

. Anmeldegespräche finden geplant und in einer ruhigen Atmosphäre statt

. Sie steht während der Bürozeiten als verlässlicher Gesprächspartner zur Verfügung

> Die Leitung pflegt das bestehende Netzwerk

. Einmal monatlich findet ein Austauschtreffen zwischen Leitung, Pastor und Rendantin  statt

. regelmäßiger Austausch mit der pol. Gemeinde

> Die Leitung ist gemeinsam mit dem Träger für die Weiterentwicklung der Kindertagesstätte zuständig:

. ca. alle 2 Monate nimmt sie an dem Austauschtreffen der Kindergartenleiterinnen  auf Samtgemeindeebene  teil

. einmal jährlich findet ein Reflexionsgespräch zwischen Träger und Leitung statt, in dem der Erreichungsgrad der Ziele bewertet wird und neue Ziele festgelegt werden

 

7. Unser Selbstverständnis als Träger

 

> Wir tragen die rechtliche, finanzielle, personelle und konzeptionelle Verantwortung der Kindertagesstätte

. Der Träger setzt sich nachweislich für eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur ein

. Die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind geklärt

. Weiterentwicklung der Einrichtung

. Der Träger bietet dem Team und der  Leitung regelmäßige religiöse Gespräche/ Fortbildungen an, um die Fachkräfte in ihrem pastoralen Tun zu unterstützen.                

 

                     >>    Unser Bildungsauftrag    <<

 

Unser Kindergarten ELFE hat einen eigenständigen Erziehungs-/ Bildungs- und Betreuungsauftrag, der seinen Ursprung im Kinder- und Jugendhilfegesetz hat, (Kindertagesstättengesetz – Niedersachsen § 2 und 3, so wie im Niedersächsischen Orientierungsplan).

KJHG

§ 1 Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit.

Kindertagesstättengesetz:

Der Kindergarten ist eine sozialpädagogische Einrichtung und hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes und die Beratung und Information der Erziehungsberechtigten sind von wesentlicher Bedeutung; der Kindergarten ergänzt und unterstützt dadurch die Erziehung des Kindes in der Familie.

Was heißt eigentlich eigenständiger Erziehungs-/ Bildungs- und Betreuungsauftrag?

Eigenständig:

·         In Abgrenzung zur Grundschule und anderen

                      Einrichtungen

·         Verzicht auf vorgezogenen schulischen Arbeitens

·         Spielen als Grundlage des entdeckenden Lernens

 

Erziehungsauftrag: 

·         Erziehung zu verstehen als Entwicklungsbegleitung der Kinder.

·         Verarbeitungshilfe für zurückliegende Erfahrungen,          Eindrücke und Erlebnisse der Kinder

·         Erleben von Zeit, Ruhe und Akzeptanz

·         Hilfen zum Auf- und Ausbau der Identität der Kinder

·         Kindern wird ein eigener Entwicklungszeitraum zugestanden

·         Auf- /Ausbau und Unterstützung der Selbstständigkeit der   Kinder

·         Aufnahme von Kindern mit Behinderungen und   Beeinträchtigungen im körperlichen, seelischen und                       geistigen Bereich

 

Bildungsauftrag : 

                  ·         Unterstützung der Lern-, Leistungs-, Bildungs- und  

          Handlungsbereitschaft der Kinde

·         Unterstützung der Stärken der Kinder

·         Auf-/ Ausbau einer Pflege der Sprach-/Sprechkultur

          (Zuhören und Verstehen, Unterhalten und begreifen)

·         Unterstützung der Eigenverantwortung der Kinder

·         Ausrichtung der Inhalte auf reale Lebenssituationen

Betreuungsauftrag:

                  ·         Aufbau einer zuverlässigen Beziehung zu Kindern

                  ·         Sicherheit zu vermitteln

                  ·         Kindern Geborgenheit zu vermitteln

                  ·         Kindern Vertrauen zu vermitteln

 

                             

 

Hier stellen wir demnächst unsere neu überarbeitete Konzeption vor.

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